About This Episode
Die Nationalsozialisten haben versucht, das Weihnachtsfest umzudeuten – der Erfolg hielt sich in Grenzen. Drei Zeitzeugen erinnern sich – an Weihnachten mit Märchenerzählungen, kleinen Geschenken und an einen Beschuss an der Front. Für diese Podcastfolge haben wir mit Sieglinde Adlgasser, Guy Eschig und Johann August Eckinger gesprochen. Die Salzburgerin und die beiden Salzburger berichten, wie sie Weihnachten während des zweiten Weltkriegs erlebt haben. Außerdem gibt Christoph Kühberger, Professor für Geschichte an der Universität Salzburg, einen Einblick in die Methoden der Nationalsozialisten, Weihnachten umzudeuten.
Mehr zum Untersberg in der Schattenorte-Folge "Wie der Mythos um den Untersberg entstanden ist" zum Nachhören auf www.sn.at/podcasts/schattenorte
Literatur zu dieser Folge: Kühberger, Christoph: Bräuche im Salzburger Land 1. Braune Weihnacht. Die nationalsozialistische Vereinnahmung des Weihnachtsfestes.